Einstein und der Zufall in der Tasse
„Das, wobei unsere Berechnungen versagen, nennen wir Zufall." — der Satz ist von Albert Einstein, und er beschreibt meinen Arbeitsalltag ziemlich treffend.
Ich kann beim Kaffee viel messen. Einwaage, Mahlgrad, Zeit, Temperatur. Trotzdem gibt es Tassen, die besser werden als alles, was auf dem Papier stand – und manche, die es nicht tun, obwohl die Zahlen stimmen.
Früher hat mich das geärgert. Heute halte ich es für den eigentlichen Grund, warum ich das mache. Wenn alles berechenbar wäre, bräuchte es keinen Menschen hinter der Maschine. Und auch kein Gespräch darüber, warum eine Tasse heute anders schmeckt.
Freitag, 15 bis 19 Uhr in Schwertberg. Berechnungen inklusive, Garantie keine.